
Die Clowns
Bunt, herzlich, manchmal herrlich verrückt – und jeder auf seine ganz eigene Art. Unsere Klinik-Clowns bringen nicht nur rote Nasen mit auf die Station, sondern jede Menge Persönlichkeit, Einfühlungsvermögen und natürlich eine große Portion Humor.
Ob mit Musik, Zauberei, kleinen Späßen oder einfach einem offenen Ohr: Jede Begegnung entsteht aus dem Moment heraus und ist so einzigartig wie die Kinder, denen unsere Clowns begegnen.
Zeit also, die Menschen hinter den roten Nasen kennenzulernen.




6 Clowns für leuchtende Kinderaugen
Dürfen wir vorstellen? Unsere Clowns!
Flummi freut sich, wenn die Kinder sich freuen, lachen und sich amüsieren. Er ist Spezialist. Als "Flumminologe" spürt er garantiert jede Blockade bei den kleinen Patient*innen auf, behebt die Ursache spielerisch und holt einen kleinen Flummi (bunter Springball) meist hinter dem Ohr des Kindes hervor; verrät aber auch gleich, wie man den Flummi "wegzaubert" und verschenkt ihn (den Flummi) anschließend. Er spielt und singt gern mit seinen Clownskolleg*innen und den Kindern lustige Lieder, wobei natürlich die kleinen Patient*innen "die Chef*innen" sind. Außerdem hält er mit den Schwestern oder Ärzt*innen bei Gelegenheit auch mal einen erfrischenden"Klaunschnack".
Sein Handwerk lernte er in seinem "vorigen Leben", wo er als lustiger Zauberer und Jongleur "Maxi Knopp" auf Stadfesten, Hochzeiten, Scheidungen und in Mutter-Kindkurheimen die Kinderherzen höher schlagen ließ.
In seinem "ersten Leben" studierte Gerhard Flassak (sein bürgerlicher Name) zunächst Betriebswirtschaft, was er aber bald änderte - er hatte Angst zu "vertrocknen". Und so besuchte er das Schauspielkonservatorium (mit Abschluß-yeah!), spielte Theater und kam durch ein Engagement für das Weihnachtsmärchen 1981 an das Lübecker Stadttheater. Bei der Gelegenheit kam die Liebe ins Spiel/Leben. Er hat einen Sohn und zwei Enkel und seine Exfrau ist seine beste Freundin. Seit dem Jahr 2000 geht er unter dem Motto - Humor trägt zur Heilung bei - im UKSH Lübeck (zwischenzeitlich auch Kiel) mit seinen lustigen Kolleg*innenen auf "Clownsvisite".

Ach? - - - Die Welt ist voller Wunder. Und Schlenzo wundert sich oft. Und gern. Neugierig liebt er es, in jedem Zimmer eine neue und ganz besondere Welt zu entdecken. Auch wenn er nicht alles sofort begreift, ist er doch jederzeit mit Spaß und Freude am Spiel unterwegs - und mit seiner Ukulele "Hedi". Die kennt jede Menge schöner Melodien. Und wenn Schlenzo die passenden Worte dazu findet, verbreitet sich schnell ein wunderbarer Zauber im Zimmer...
Holger Stüve alias Clown Schlenzo ist Clown und Musiker. Seine Clown-Ausbildung absolvierte er bei der Clownschule Uli Tamm (Hamburg) und dem TuT-Institut (Hannover).
Durch anerkannte Fortbildungen erweitert und vertieft er seine clownesken Möglichkeiten kontinuierlich.
Holger Stüve ist seit 2016 an verschiedenen Kliniken in Deutschland aktiv und Mitglied bei Clowns ohne Grenzen e.V.
Schon seit frühester Kindheit zog die Zauberkunst und der Zirkus Gunther Veh (geb. 1965 in Erkrath dem “Tor zum Neandertal”/ NRW) in ihren Bann. Obwohl er auch etwas "anständiges" gelernt hat (Ausbildung zum Zahntechniker; Studium der Psychologie und Soziologie; Ausbildung zum Biorelease-Lehrer und Ausbildung zum Körperpsychotherapeuten Schwerpunkt: Biodynamik), bestreitet er seinen Lebensunterhalt seit seinem 18. Lebensjahr allein durch seine künstlerischen Tätigkeiten und kann somit auf über 35 Jahre Erfahrung zurückblicken.
Nach vielen Jahren als freier Schauspieler, Spielaktionsleiter, Moderator und Zauberkünstler folgte 2000/01 dann die Fortbildung zum Klinik-Clown an der staatl. anerk. Clownsschule TuT in Hannover.
Seit Mai 2006 führt Gunther Veh, gemeinsam mit wechselnden Kollegen, regelmäßig jeden Montag und Donnerstag Clowns-Visiten u.a. in der Kinderklinik des Universitätsklinikums Lübeck durch.
Die Arbeit als Clown im Krankenhaus erfordert ein hohes Maß an Sensibilität; jedes Kind wird individuell “bespielt”, gleichzeitig braucht der Clown im Krankenhaus Spielfreude, Ausdauer und ein „dickes Fell“ und muß auch am Ende der Visiten, im 15. Zimmer, immer noch so lebendig, interessiert, zugewandt und vor allem komisch und unterhaltsam sein wie im ersten.
Gunther Veh ist froh und dankbar dass er seine künstlerische Arbeit an einem so wichtigen Ort wie dem Krankenhaus ausüben kann und hofft seine “Komik mit Herz” wird weiterhin so viele Menschen erreichen, unterstützten und berühren.
Wer noch mehr über ihn erfahren möchte, kann das auf seiner Homepage: www.trickart.de
geboren 1955 in einer kalten Winternacht mit kleinem, roten Näschen(!)- mit 4 Jahren erste schauspielerische Versuche mit der Oma beim Pilzesuchen als Prof.Higgins aus "My Fair Lady"... mein Gott, jetzt hat sie's...
- als Jugendliche schon immer zu den "Brettern, die die Welt bedeuten" geschielt, dann doch ein bürgerliches Lehrerstudium erwählt
- geheiratet — 2 wohlgeratene Kinder bekommen — geschieden
- nach dem Referendariat ein Theater-Spielpädagogikstudium in Kiel abgeschlossen, zeitgleich den eigenen Clown entdeckt und weiterentwickelt in div. Clownkursen und autodidaktisch: A clown was born!
- Und dann gab es kein Halten mehr, der Clown machte sich immer breiter, erste Solostücke, gemeinsame Stücke mit anderen Kolleg/innen, erfolgreiche Tourneen quer durch Deutschland schlossen sich an
- seit Mai 2006 auch als Klinkclown tätig mit Partner Gunther Veh (zwei verwandte Seelen begegnen und verstehen sich), andere begnadete Kolleg/innen stoßen dazu... und wenn sie sich vertragen, dann spielen sie noch heute und gerne auch noch länger... juchhu!
- Homepage: clownin-violetta.de
Flieda, also genau genommen: Flieda de Flör, stammt aus einer adligen Blumenzüchterfamilie Frankreichs. Sie pflückt selbst beim Fliegen Flieder oder singt und flötet fantastisch schöne Lieder. Den Arm voller Veilchen und Vergissmeinnicht verteilt sie vollsten Herzens blumige Freude.
Fliedas beste Freundin, Gerlind Flörke, hat ihre Klinikclownsausbildung am TuT in Hannover genossen, eine Musiktherapeutinnenfortbildung in Rendsburg absolviert und ist im Herzen zutiefst sonderpädagogisch unterwegs. Am liebsten hat sie mit Jobs in Blumenläden und Gärtnereien ihre Ausbildung finanziert und schmückt die Wohnung ihrer Familie stets blumig bunt.
Seit Anfang der Achtziger Jahre unterhält Maxi Knopp, der Zauberer und Jongleur aus Passion, sein Publikum auf Stadtfesten, Kleinkunstbühnen, bei Firmenfeiern...
Damals verlegte der gebürtige Österreicher (bürgerlicher Name: Gerhard Flassak) und gelernter Schauspieler nach einem Engagement im Weihnachtsmärchen des Lübecker Theaters (Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer) seine Bühne auf die Straße.
Da — als Straßenzauberer im Spiel mit seinem Publikum — sammelte er seine Erfahrungen und erweiterte allmählich sein Repertoire: Vom Luftballonmodellieren über Taschenspielerkunststücke (das etwas andere Hütchenspiel), rasante Jonglagen mit Zigarrenkisten, Feuerfackeln, bis hin zu clownesken Einlagen (Walk Act mit Hundeleine) u.s.w.
Zu erleben ist Maxi Knopp mitten im Publikum, auf der Bühne oder hautnah am Tisch. Mit seinem Humor, Wiener "Schmäh" und der Situationskomik sorgt der Künstler für Begeisterung, Staunen und Heiterkeit bei den Zuschauern.
Homepage: www.maxi-knopp.de
Clowns-Fortbildung
Hinter der roten Nase steckt ganz schön viel Können
Ein bisschen Quatsch machen und eine rote Nase aufsetzen? Ganz so einfach ist es nicht. Unsere Klinik-Clowns sind speziell auf ihre besonderen und manchmal herausfordernden Einsätze vorbereitet.
Neben einem ausgeprägten Talent für Komik braucht es vor allem Einfühlungsvermögen und Fingerspitzengefühl. Denn jedes Kind, jede Familie und jede Situation ist anders. Unsere Clowns müssen spüren, wann ausgelassenes Lachen genau das Richtige ist – und wann es einen leiseren, behutsameren Moment braucht.
Deshalb verfügen unsere Klinik-Clowns über eine professionelle Ausbildung und eine Weiterbildung für die Arbeit als Klinik-Clown. Improvisationstalent und Teamfähigkeit gehören ebenso dazu wie die Fähigkeit, sensibel auf kranke Kinder und ihre Angehörigen einzugehen.
Und auch eine rote Nase lernt niemals aus: In Seminaren, Workshops und Supervisionen entwickeln sich unsere Clowns kontinuierlich weiter. Zauberei, Jonglage, Improvisation und Clownstechniken gehören dabei ebenso zum Programm wie der professionelle Austausch über die besonderen Herausforderungen ihrer Arbeit.
Denn was am Ende ganz leicht und spontan aussieht, braucht viel Erfahrung, Können – und jede Menge Herz.

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